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Brief an die Baudezernentin:
Grüne wollen Mitsprache beim Verkehrskonzept Raum Trier

07.02.2012

Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis 90/Die Grünen wurde vereinbart, für den Raum Trier ein "nachhaltiges Verkehrskonzept im Sinne einer alle Verkehrsträger übergreifenden Gesamtkonzeption" zu erarbeiten, mit dem Ziel, "auf den Bau des Moselaufstiegs und der Meulenwaldautobahn zu verzichten." Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani hat inzwischen bereits Vorschläge zur Bewertung einzelner Verkehrsprojekte nach Mainz geschickt. Fraktion und Vorstand der Trierer Grünen fordern indessen mehr Transparenz und Mitsprache in diesem Verfahren.

Fraktions- und Parteivorstand von Bündnis 90/Die Grünen haben sich in einem Brief an Baudezernentin Kaes-Torchiani gewandt und die Einbindung aller Fraktionen und Verkehrsfachleute in Trier bei der Erstellung des regionalen Verkehrskonzepts der Landesregierung gefordert. Hintergrund ist ein Schreiben des Infrastrukturministeriums in Mainz vom Dezember letzten Jahres, in dem um eine Stellungnahme der Stadt Trier zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Region gebeten wird.

Frau Kaes-Torchiani hat zwar in ihrem Antwortschreiben an Mainz viele wichtige Punkte für die Verkehrsinfrastruktur genannt, einige Punkte, wie z.B. der Güter- oder Radverkehr, wurden jedoch von ihr außer Acht gelassen. Ein solch zentrales Thema wie Verkehrsplanung für die Region kann nicht alleine durch die Stadtverwaltung bearbeitet werden, erklären die Grünen weiter. "Das geht uns alle an", sagt Reiner Marz stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Trierer Stadtrat. "Wir fordern Frau Kaes-Torchiani auf, die weiteren Beratungen mit Mainz auf eine breite Basis in der Stadt zu stellen und somit auch die Fraktionen einzubeziehen", so Marz.

In ihrem Schreiben an Kaes-Torchiani weisen die Grünen außerdem auf wichtige Projekte hin, die im Untersuchungsauftrag für das Konzept Berücksichtigung finden sollen.
Hier geht es zum Wortlaut des Schreibens (PDF-Datei)

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